Über mich

 

 

 

                          Ich bin Zsóka Máthé, Lederdekorateurin und Lederbearbeiterin.

Ende der 80er Jahre war die Berufswahl klar, denn „ein Kind braucht einen Beruf“, und so war es keine Frage, dass ich das Handwerk wählen würde. Meine Mutter war Näherin, eine großartige Schneiderin, und die Atmosphäre in der Werkstatt, der Nähtisch, das Brummen der Maschinen waren mir nicht fremd. Meine Neugier trieb mich an, und nach einigen Jahren als Handwerker in der volkstümlichen Lederindustrie hatte ich endlich das Gefühl, dass meine beruflichen Qualifikationen vollständig waren... aber dann ging es erst richtig los. Als junger Mann bot sich mir die Möglichkeit, an einer Schule Volkslederarbeiten zu unterrichten - das motivierte mich zu einem Lehramtsstudium. Als mein erstes Kind geboren wurde, veränderten meine Familie und das Leben in einem kleinen Dorf meine Perspektive. Ich entschied mich für die Selbständigkeit. In dieser Zeit schuf ich die Grundlage für mein Portfolio, in dem Natürlichkeit und Harmonie eine wichtige Rolle spielen. Einige Jahre später kehrte ich in den Schuldienst zurück, meine Begeisterung war geblieben, aber ich konnte meiner eigenen Arbeit weniger Zeit widmen.

 

Wie alles um mich herum, entwickelt und verändert sich auch der Beruf... und das ist spannend. Es bedeutet ständiges Lernen und Weiterentwicklung. Das ist es, was mich voranbringt. Ich suche nach klassischen Formen, die mir eine gute Grundlage bieten, um mit Materialien und Farben zu spielen. Ich mag es, Materialien für verschiedene Zwecke zu verwenden, wenn die Eigenschaften des Materials wichtiger werden, um die Funktion zu erreichen.

Mit diesem professionellen Blog möchte ich das Wissen und die Erfahrung, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe, mit denjenigen teilen, die sich für diesen Beruf interessieren, und natürlich auch dem Laien einen kleinen Einblick in die Feinheiten des Handwerks geben. Vom Entwurf bis zum Bau ist es ein langer Weg, den wir mit Enthusiasmus, Ausdauer und natürlich professioneller Bescheidenheit gehen, bis wir am Ende des Prozesses das fertige Produkt in den Händen des Kunden halten können.